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1.Tag: Dresden - Mezni Louka (71 km)




Das steigende Hochwasser in der Elbe bereitete uns schon vorher etwas sorgen. Am Treffpunkt Blaues Wunder war unter der Brücke auch nicht mehr viel Platz. In Pirna dann war alles klar: Weg von der Elbe, rauf auf die Straße. Wir kauften noch fix was ein, denn für's Wochenende muss vorgesort werden! Über Struppen ging's dann nach Königstein und Bad Schandau - die B172 war seltsam ruhig. Und dann der angenehme Teil des Tages: das Kirnitzschtal! Vor allem im hinteren Teil wurde mir bewußt, wie lang ich nicht mehr frische Natur genossen hab. Wir hatten sogar wunderbares Wetter, obwohl ja Regen angesagt war - der muss sich noch etwas gedulden. Die Stimmung viel kurzzeitig jedoch gleich wieder auf null, als Joe die obligatorische Reifenpanne am ersten Tag erwischte. Wir Organisationstalente hatten auch noch einen Knochen vergessen! Trotzdem schafften wir es irgendwie, dass Loch im Hinterrad zu stopfen. Alles wieder bestens - weiter gings zu ein Brücke nach Tschechien. Hm. Nur leider waren von der Brücke nur noch die Stahlträger übrig. Ein Sportsfreund mit (unbepackten) Mountain-Bike schulterte sein Rad kurzerhand und rannte flotten Schrittes über die Stahlträger. Wir entschieden uns lieber für die sichere Variante. Also: Taschen abpacken - alles durch den Bach tragen - Taschen raufpacken. Wir kühlten ganz nebenbei unsere Beine in angenehmen Kirnitzschwasser. Drüben gab's dann auf einer Bilderbuch-Wiese bei Bilderbuch-Felspanorama eine Bilderbuch-Mittagspause. Der Weg nach Mezni Louka war dann etwas bergiger aber dafür war es auch schön ruhig. Abends gab es auf dem Campingplatz leckere Radler-Nudeln zu essen. Wie immer serviert von unserem Koch Joe - er meint es macht ihm Spaß.
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