Irgendwann nachts hat der Regen endlich aufgehört. Gleich nach dem Frühstücksmüsli reparierten wir unsere
Fahrräder. Also Joe tauschte Mantel und Schlauch von Vorder- und Hinterrad aus, Martin bastelte seinen neuen
Gepäckträger an und Mali stellte nur mal eben seine Bremsen neu ein.
Um elf mussten wir aus der Hütte raus (welche eigentlich ein viertel eines Holzhauses war, mit
drei Betten, zwei Stühlen und einem Tisch). Dann starteten wir und fuhren nach Osten durch das südliche
Isergebirge. Kühl und bergig war's. Durch den gestrigen Regen ergossen sich einige Bäche über die Straßen,
aber längst nicht so schlimm wie zu Hause. Wir kamen mit dem Rad überall durch und waren trotz das wir uns mal
etwas verfahren hatten auch recht bald in Harrachov.
Unterwegs hat es nicht einmal geregnet, obwohl es immer sehr trübe aussah. Der Zeltplatz ist fein, klein und
preislich absolut ok. Zur Krönung des Tages gab es dann Rührkuchen und ein paar Runden Tischtennis.