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7. Tag: Elbquelle (18 km)






Schon halb sieben standen wir auf um zur Elbquelle zur wandern. Der Wanderweg verlief immer entlang der Elbe, die sich immer mehr in einen reißenden Bergbach verwandelte. Als es dann steiler hoch ging, versanken wir im Nebel und kühl wurde es auch noch. Unterwegs betrachtenten wir noch einen Elbe-Wasserfall (siehe Foto). Gleich danach erreichten wir die Labska Bouda - ein riesiger Betonklotz, der zum Glück im Nebel kaum sichtbar war. Von da aus war's dann nicht mehr weit. Inzwischen waren wir auch nicht mehr allein - Deutsche mit verdächtig sächsischem Dialekt waren auch auf dem Weg zur Elbquelle. Dort angekommen machten wir Fotos (eigentlich war ich es) und entschlossen uns als Rückweg über den Kamm an der polnischen Grenze zu gehen. Dort kamen uns auch einige Leute entgegen. Wir konnten sie eher hören als sehen, denn dichter Nebel versperrte uns auch hier den sonst bestimmt prächtigen Blick. Plötzlich tauchte im Nebel ein großes grau verschwommenes Etwas auf. Erst als wir direkt davorstanden erkannten wir, dass es sich um eine große Baude mit Turm handelte. Da wo sonst ein weites Panorama ins polnische ist, wirkten die Geländer jetzt wie ein Witz. Später sah ich eine Postkarte, auf der eben diese Baude drauf war und ein erschreckend steiler Abhang, von dem wir natürlich nichts gemerkt hatten. Auf dem Rückweg machten wir in der Martinova Bouda halt und es gab ein Omelett für jeden. Der restliche Weg fand dann unterhalb des Nebels statt und unten auf dem Campingplatz schien sogar die Sonne. Den Rest des Tages verbrachten wir mit mehr oder weniger individueller Beschäftigung wie Postkarten schreiben, Rad fahren (Martin war wohl noch nicht ausgelastet...), einkaufen und rumdahlen.
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