Mir einem 30er Schnitt rasten wir das Elbtal nach Vrchlabi runter, wo wir uns erstmal mit Essen und einer neuen
Landkarte ausstatteten. Dann fuhren wir über Semely ins Cesky Ray (Böhmisches Paradies).
Heute war es, wie die restlichen Tage der Radtour, sonnig und sehr warm. Schon vom
weitem sahen wir die Silhouette der Felsenburg Trosky, die mir vom Titelbild der Landkarte schon bekannt war.
Wir nahmen uns vor dort einen Zeltplatz zu suchen und die Burg anzuschauen. Nachdem uns der erste etwas zu runtergekommen
aussah, nahmen wir den Zeltplatz bei Troskovice. Seltsamerweise gab es da keine Rezeption - aber auch keine Duschen.
Nach einer Pause machten wir uns zu Fuß auf um die Burg zu besichtigen. Dort trafen wir auf hauptsächlich
tschechische Touristen. Leider wurde auf der Burgruine gerade (oder noch?) gebaut, so dass nicht alles zu besichtigen war.
Der Blick vom kleineren der zwei Türme war auch nicht so toll, denn es war schlechte Fernsicht. Auf dem Burggelände
konnte man sich mit einem Greifvogel auf dem Arm Fotografieren lassen - für ein paar Kronen natürlich.
Bewundernswert an der Burg ist, wie es die Menschen wohl damals geschafft haben, die Türme ganz oben auf den
Felsen zu errichten. An den größen von beiden kommt man heutzutage gar nicht ran.
Abends spielten wir noch ein wenig Skat und kamen uns recht seltsam auf dem Campingplatz vor. Als einzige hatten
wir weder Auto noch Lagerfeuer...