Nachdem wir unsere Nahrungsreste zum Frühstück verspeist hatten, fuhren wir über Tisa nach Petrovice.
Dort gingen wir in die große, von Einkaufstouristen überlaufene Kaufhalle.
Überhaupt ist dieser Ort leider stark von den deutschen Einkäufern geprägt - und damit voller Marktbuden
wo aller möglicher Schotter angeboten wird.
Später werden wir feststelllen, dass der Grenzübergang in Petrovice der einzige in der Gegend war der noch
offen war. Ohne Probleme passierten wir die Grenze (Nachdem wir Fragen, ob wir Alkhol oder Zigaretten dabei hätten, verneinten).
Dan folgten wir dem Bahratal Richtung Elbe. Unterwegs machten wir noch eine letzte Pause. Je mehr wir uns Pirna näherten,
desto deutlicher konnten wir Spuren des Hochwassers erkennen. Im Ort selber war noch die Hölle los: Gesperrte Innenstadt,
übermannsgroße Sperrmüllhaufen, Matsch, Polizei und THW. Die B172, die wir hofften fahren zu können, war
hoffnungslos zugestaut. Nach vergeblichen Suchen von befahrbaren Alternativen im Elbtal, entschlossen wir uns,
über die linkselbische Bergwelt zu fahren. Also rauf Richtung Größsedlitz, runter nach Dohna, ins Müglitztal.
Dort sah es wirklich verheerend aus. Das TWH räumte vor unserer Nase noch Container, die der Fluss angespühlt hatte,
von der Straße. Die Straße glich eher einer Schlamm- und Schotterpiste. Aber wir kamen durch!
Hoch Richtung Wittgensdorf und wieder runter auf die B172 - hier in Dresden gab es Radweg - der Stau war uns also egal.
Tja, das Eis in Pillnitz musste leider ausfallen. Nun waren wir da - in einem ganz anderen Dresden als wir verlassen haben.