‹‹  6. Tag: Jeder macht seins Übersicht 8. Tag: Hohe Tatra - Turany  ››

7. Tag: Im Regen zur Chata Plesnivec



Wandern im Regen
Man beachte die Wegmarkierung - das ist kein Bach!

Trotz das es regnete, zogen wir los. Wir wollten uns die Weiße Tatra ansehen. Mit dem Bus fuhren wir nach Tatranská Kotlina. Von da aus wollten wir in die Weiße Tatra. Ich habe inzwischen erfahren, dass es dort eigentlich nur noch einen erlaubten Wanderweg gibt. Die Berge der Weißen Tatra sind zu großen Teil von Bergwiesen bedeckt, die jedoch durch Wanderer stark geschädigt wurden. Wegen des anhaltenden Regens blieben wir im Dolina Siedmich prameňov auf dem Grünen Wanderweg. Klatschnass erreichten wir die Chata Plesnivec. Dort stärkten wir uns bei Kräutertee und Linsensuppe. Nach einer Stunde schlüpften wir wieder in unsere nassen Sachen und gingen weiter. Hier trafen wir zum ersten mal auf andere Wanderer. Wir versuchten zum Weg in Richtung Tatranské Matliare zu kommen, was uns auch irgendwie gelang. Dummerweise sammelte sich auf dem Wanderweg soviel Regenwasser, dass er zu einem munteren Bergbächlein geworden war. Wer noch trockene Füße hatte, der hüpfte von Stein zu Stein. Matze schlurfte hingegen einfach durch das Wasser. Der Bach in diesem Tal - der Biely potok - verwandelte sich zu einem weiß sprudelnden Strom. Manche Brücken waren schon fast überflutet. Weiter unten war der Weg breiter, es gab auch einige andere Leute hier. Achso, die Berge der Weißen Tatra haben wir heute nicht gesehen. Alles hinter dichtem Nebel.
Zum Abendbrot gingen wir in das Hotel Tatranec, nur einige Schritte vom Eurocamp entfernt.
‹‹  6. Tag: Jeder macht seins Übersicht 8. Tag: Hohe Tatra - Turany  ››